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Auktion vom 16.8.2014: Gemälde

Objekte 61 bis 70 von 111, Seite 7 von 12

Wilhelm Wilcke: Templin 1885 - 1961 Overath. Deutscher Architektur- und Landschaftsmaler, Studium an den Kunstakademien in Breslau und Berlin.Motiv: Blick in das Innere der Kirche „St. Marien in Rostock“ (rückseitige handschriftliche Bezeichnung). Farbkräftige Ausführung.

Öl auf festem Karton, unten links signiert „W. Wilcke“, 75 x 61 cm, gerahmt.

Motiv: Zwischen Birken und blühenden Wiesen hindurch öffnet sich der Blick auf die im leuchtenden Abendrot liegende Altenburg in Bamberg.

Aquarell, unten rechts signiert und datiert „E. Zimmer 72“, ca. 38 x 31 cm (Sichtfeld unter Passepartout), unter Glas gerahmt.

GE4064 Kreuzigungsszene mit Maria und Johannes

150 Euro

Auktion vom 16.8.2014

Wohl 18. Jahrhundert.Motiv (Vgl. Johannes - Evangelium 19, 25 - 27):Kreuzigungsszene mit Maria, Jesu Mutter, und dem Evangelisten Johannes unter dem Gekreuzigten.

Öl auf Leinwand, 90 x 68 cm, Altersspuren, kleine Risse. Leinwand von Richard Wurm München.

Wohl Mitte 19. Jahrhundert.Motiv: Sich bedrohlich anschleichender Marder vor einer sitzenden weißen Henne mit ihren vier Küken im Hühnerstall.

Öl auf Platte, unten links signiert „Decamp“ (vgl. auch die frühen kleinformatigen Tiergemälde von Alexandre Gabriel Decamps, 1803 - 1863), 15 x 21 cm, Altersspuren, gerahmt. Rückseitige Bezeichnungen.

Johann Hermann Carmiencke: Hamburg 1810 - 1867 Brooklyn. Landschaftsmaler. Studium an den Akademien in Kopenhagen und Leipzig, Schüler des Landschaftsmalers J. - C. Dahl.In den 1840-er Jahren in Italien, wo er Hofmaler Königs Christian VIII. war. 1851 wegen des deutsch - dänischen Krieges Auswanderung nach New York, wo er die Akademie in Brooklyn mitbegründete.

Motiv: Vor einem Bauernhaus an einem See in den Voralpen sitzende Frau am Marterl.

Öl auf Leinwand, rückseitig auf altem Klebezettel die Künstlervita, auf weiterem Zettel bezeichnet in Druckschrift „Gemälde vom Preußischen Kunstverein...“, 45 x 65 cm, originaler Rahmen der Zeit. Craqueliert, Altersspuren.

Lit.: Thieme/Becker Bd. 6., S. 13 f.; Benezit Bd. 3, S. 253 f.

Friedrich Ferdinand Koch: Landau 1863 - 1923. Studium an der Karlsruher und der Dresdener Kunstakademie. Tätig u. a. in München (Ausstellungsbeteiligung im Glaspalast), Karlsruhe, Aachen und Antwerpen. Landschafts- und Figurenmaler.

Motiv: An einen See angrenzende Treppe eines Schlosses. Auf der Brüstung die verschlungen sitzende Skulptur eines steinernen Paares, darüber das dichte Geäst alterBäume.

Öl auf Platte, unten links signiert „Koch“, 63 x 45 cm, gerahmt.

Das Gemälde wurde von der Tochter des Künstlers als authentisches Werk ihres Vaters anerkannt.

Lit.: Thieme/Becker Bd. 21, 71f.; Benezit Bd. 7, S. 891.

Bela Szilardi: Geb. Budapest 1940. Ungarischer Maler und Grafiker mit abstrakten Kompositionen. Tätig u. a. in München.

Motiv. Abstrakte Komposition in pastellfarbenem Kolorit.

Mischtechnik, unten links signiert und datiert „Szilardi 1986“, ca. 21 x 18 cm (Sichtfeld unter Passepartout), sehr dekorativ unter Glas gerahmt.

Lit.: Bela Szilardi, Zwischenwelten, Ausstellungskatalog Saarbrücken 1988; B. Szilardi, Ölbilder und Arbeiten auf Papier, Offenbach 1989; Ders. Das spuckende Lama, 2013.

Andreas Patzelt: Wien 1896 - 1980.Österreichischer Porträtist. Studium an der Wiener Kunstakademie, Meisterschüler von R. Bacher und später Professor.

Motiv: Seitlich gegebenes Bildnis einer brünetten jungen Dame mit Perlenkette.

Öl auf Leinwand, unten links signiert „Andreas Patzelt“, 80 x 70 cm, ungerahmt.

Patzelt hatdieselbe Dame mehrfach und variierend porträtiert.

Lit.: Vollmer Bd. 3, S. 554.

Oskar Mulley (1891 Klagenfurt - 1949 Garmisch-Partenkirchen): Landschafts- und Stillebenmaler. 1909-10 Studium der Malerei in München, 1910-13 an der Wiener Akademie, bei Alois Delug und Rudolf Jettner, 1918-1934 tätig in Kufstein / Tirol, seit 1934 in Garmisch. Geprägt von dem Eindruck der Tiroler Bergwelt bildet die Gebirgslandschaft einen Schwerpunkt im Gesamtwerk Mulleys. Das Motiv des Bergmassivs gelangt häufig inVerbindung mit Architektur und Gewässer-Ansichten zur Darstellung. Seine Bilder spiegeln"eine pointiert subjektive Interpretation der Natur", deren Repertoir Mulley frei und effektvoll zu bühnenartigen Kulissen konstruiert.

Motiv: Im Bildvordergrund ein von dichten Nadelbäumen gesäumter Gebirgssee, an dessen felsigem Steilufer ein gemauertes Marterl steht. Im Hintergrund die im Wolkennebel liegenden Massive der Alpen, am Seeufer ein im Dunst liegender Berghof.

Öl auf Leinwand, unten rechts signiert und datiert „Mulley 43“, 130 x 110 cm, stilvoll gerahmt.

Lit.: G. Moschig, Oskar Mulley, Schwarzach 1991; Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert, Bd. 6, hg. v. Horst Ludwig, München 1994, S. 108-111; Benezit Bd. 10, S. 7; Thieme/Becker, Bd. 25, S. 260.

Fritz Schluckmüller: Münchner Bildnis- und Genremaler des ausgehenden 19./ beginnenden 20. Jahrhunderts.

Motiv: Drei unbekleidete Damen nach dem Bade unter Bäumen im Freien. Rechts der Torbogen eines Gebäudes.

Öl auf Leinwand, unten links signiert und bezeichnet „Schluckmüller München“, 50 x 60 cm, ornamentaler goldfarbener Rahmen.

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