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Le Corbusier

Profil von Le Corbusier (eigentl. Charles Éduard Jeanneret)

 

Charles Éduard Jeanneret, mit Pseudonym "Le Corbusier", wurde am 6. Oktober 1887 in La Chaux-de-Fonds (Neuchâtel) geboren. Sein Vater arbeitete als Emaillierer von Uhrengehäusen in Chaux de Fonds, seine Mutter war Musikerin. Mit 13 Jahren startete er eine Lehre als Gravierer an der Kunstgewerbeschule in seinem Heimatort. Während dieser Zeit wandte er sich der Malerei und der Architektur zu. 1905 baute Le Corbusier sein erstes Haus, die Villa Fallet.

Ab 1907 begab sich Le Corbusier auf Studienreisen. Zunächst bereiste er Italien, danach hielt er sich in Budapest und Wien auf, wo er Josef Hoffmann traf und sich mit den Ideen der Wiener Sezession vertraut machte. 1908 unternahm Le Corbusier eine weitere Reise, diesmal nach Paris, wo er die zeitgenössische Architekten der französischen Metropole kennenlernte. Ab 1910 bereiste er Deutschland, um in Stuttgart, München, Hellereau und Potsdam, unter anderem bei Peter Behrens, die Trends der deutschen Kunstgewerbebewegungen, den Deutschen Werkbund und die Deutschen Werkstätten kennenzulernen. 1911 zog es Le Corbusier erneut nach Wien und Budapest, von dort reiste er weiter nach Rumänien und Griechenland und erneut nach Italien.  

1912/13 lehrte Le Corbusier an der École d'Art in Paris und machte sich dort als Architekt und Inneneinrichter selbständig. Seit 1917 widmete er sich verstärkt der modernen Malerei, besonders dem Kubismus. 1918 entstehen einige Ölgemälde von ihm, die er zusammen mit seinem Maler-Kollegen Ozenfant ausstellt. Zu ihrer Ausstellung publizieren die beiden Künstler ein Manifest für eine neue Kunst nach dem Kubismus: den Purismus. 1920 wird Le Corbuser, ab dieser Zeit unter seinem Pseudonym, Mitbegründer der Zeitschrift "L'Esprit Nouveau". Er verbreitet in Artikeln dieser Zeitschrift seie Ideen zu einer vom Dekorativen befreiten Kunst und Architektur.

1922 gründete er mit seinem Vetter zusammen ein neues Architektur-Büro in Paris. In den 1920er Jahren entwirft Le Corbusier überwiegend Wohnhäuser nach dem von ihm entwickelten Serien-Haus-Programm "Dom-ino".

1927 verwirklichten Le Corbusier und sein Vetter wegweisende Entwürfe innerhalb der Mustersiedlung "Weißenhof" in Stuttgart im Rahmen der Werkbundausstellung "Die Wohnung". 1928 gewann Le Corbusier einen internationealen Wettbewerb in Moskau und erhielt dort den Auftrag für ein öffentliches Gebäude.

Im Jahr 1929 bereiste er Südamerika. In das gleiche Jahr fallen einige Möbel-Entwürfe Le Corbusiers, die er zusammen mit seinem Vetter und der Designerin Charlotte Perriand im Herbstsalon ausstellt, und die bis heute gefeiert werde. 

1930 nahm Le Corbusier die französische Staatsbürgerschaft an und heiratete Yvonne Gallis. 

1935 unternahm er eine Vortragsreise in die USA. 1936 erhielt er in Rio de Janeiro / Brasilien zusammen mit Oscar Niemeyer und L. Costa verschiedene Aufträge für öffentliche Bauten.

1937 beteiligte er sich an der Weltausstellung in Paris.

Während des Zweiten Weltkrieges stagnieren die Aufträge Le Corbusiers nahezu vollständig. Er sympathisiert, wie aus seinen Correspondenzen ersichtlich, mit den Ideen Adolf Hitlers. 

1944, nach der Befreiung Frankreichs, wurde Le Corbusier Vorsitzender der Städtebaukommision des Achitektenverbandes. 1945 eröffnete er erneut ein Architeturbüro. 1945 bereist Le Corbusier erneut Nordamerika, wo er sei Werk in Ausstellungen vorstellt. 1947 erhält erden Auftrag zur Entwicklung des Grundkonzeptes des UNO-Hochhauses. Ab 1951 wird Le Corbusier als Städtebau-Berater für die indische Stadt Chandigarh berufen. Nach seiner Tätigkeit in Indien verwirklichte er in Marseille die ersten Bauten des Haus-Typus "Unité d'Habitation". 1955 und 1960 schuf Le Corbusier zwei bedeutende Kirchenbauten. Zu einem weiteren Höhepunkt seiner Karriere wurde der Auftrag für das Museum für Westliche Kunst in Tokio.

1965 starb Le Corbusier mit 77 Jahren beim Baden im Meer.

Neben architektonischen Werken, Gemälden, Zeichnungen und Möbel-Entwürfen schuf Le Corbusier Wandteppiche, Fresken, Reliefs und Skulpturen. Sein künstlerisches Denken war im Sinne des Universalkünstlers interdisziplinär und auch international ausgreifend.

Lit.:

Thieme / Becker, Bd.18, S. 474
Benezit, Bd. 8, S. 407 

Wikipedia-Artikel "Le Corbusier"

 

 

 

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