GR8010 Carl  Moser, Der   Stallerhof  bei  Bozen  im   Sommer  (einziger   bekannter  Abzug)
GR8010 Carl Moser, Der Stallerhof bei Bozen im Sommer (einziger bekannter Abzug)

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GR8010 Carl  Moser, Der   Stallerhof  bei  Bozen  im   Sommer  (einziger   bekannter  Abzug)
GR8010 Carl Moser, Der Stallerhof bei Bozen im Sommer (einziger bekannter Abzug)

GR8010 Carl Moser, Der Stallerhof bei Bozen im Sommer (einziger bekannter Abzug)

1800 Euro

Auktion vom 19.1.2019

Carl Moser: Bozen 1873 - 1939. Österreichisch - italienischer Maler und Grafiker (vorwiegend in Holzschnitt-Technik), seit 1919 mit italienischer Staatsbürgerschaft (Südtirol). Studium an der Münchner Kunstakademie, u. a. bei Herterich und Raupp. Ab 1907 Studium an der Académie Julian in Paris. In seinen Holzschnitten vereinte Moser japanisches und europäisches Kunstdenken zu einer Synthese.

Motiv: Der sommerliche Stallerhof bei Bozen. Eine Bäuerin mit Tragekorb auf dem Rücken auf der sommerlichen Wiese mit blühenden Sträuchern und einer stattlichen Birke.

Das Motiv existiert nochmals mit Blick in die entgegengesetzte Richtung ohne das Motiv des Hofes. Die Birke erscheint auf beiden Darstellungen, ebenso die Frau und die dünnen blühenden Magnolien (mit entgegengesetzter Perspektive). Weiterhin schuf Moser zwei variierende Versionen (WVZ 103 und 104) zu unserem Blatt. Das vorliegende Motiv ist bisher u. W. noch nicht am Kunstmarkt erschienen. Möglicherweise handelt es sich um ein Unikat.

Farb - Holzschnitt auf sehr feinem Japan, unten links signiert und datiert „C. Moser 1936“, mit Ziffer „N° 39“. Ca. 43 x 50 cm (Sichtfeld unter Passepartout), unter Glas gerahmt. Blatt leicht gewellt.

Lit.: W. Kirschl, Carl Moser. Mit Werkverzeichnis der Holzschnitte und Radierungen, Innsbruck 1989. Offensichtlich handelt es sich bei dem Blatt um eine dritte Fassung aus dem Jahr 1936. Die bei Kirschl aufgeführten und in Schwarz-Weiss abgedruckten Versionen HS 103 (nur zwei Abzüge bekannt) und HS 104 (lediglich ein einziger Abzug bekannt) von 1927 bzw. von 1930 variieren von vorliegendem Motiv ( S. 222), das bei Kirschl nicht aufgeführt ist und somit die einzige aktuell bekannte Fassung darstellt.

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