Julius Heinrich Bissier (1893 - 1965)

Julius Bissier wurde in Freiburg 1893 geboren, wo er auch zur Schule ging und sein Abitur absolvierte. Nach dem Abitur schrieb er sich zunächst an der Freiburger Universität für Kunstgeschichte ein, bis er 1914 ein Studium an der Kunstakademie Karlsruhe begann. Durch die Einberufung zum Krieg im Jahr 1914 mußte Julius Bissier sein Studium abbrechen. Nach dem Krieg arbeitete er als freischaffender Künstler sowie als Lehrbeauftragter der Universität Freiburg, in deren Räumlichkeiten er ein Atelier einrichten durfte. 1934 brannten die Räume seines Ateliers ab. Im gleichen Jahr verstarb sein Sohn. 1939 zog die Familie nach Hagenau am Bodensee. Ab 1945 richtete er sich erneut ein Maler-Atelier ein. In den 1950er Jahren wurde das Schaffen Bissiers mit verschiedenen Kunstpreisen ausgezeichnet. 1961 zog Bissier nach Ascona (Tessin), wo er 1965 verstarb.    War Bissier zunächst der Neuen Sachlichkeit verhaftet, wandte er sich Ende der 1920er Jahre mehr und mehr der Abstaktion zu. Das abstrakte Werk von Julius Bissier weist Bezüge zur asiatischen Kalligraphie auf. Es entstehen zahlreiche Tuschblätter mit kalligraphischen Einflüssen. In den späten 1950er Jahren arbeitet Bissier immer öfter in Ei-Tempera-Farben auf Leinwand und Papier. Seine Miniaturen erfreuen sich großer Beliebtheit.

Lit.: Werner Schmalenbach, Julius Bissier. Tuschen und Aquarelle, Frankfurt / M. / Berlin / Wien 1978.

 

 

 

 

Julius Bissier Werkbeispiele

 Werkbeispiele aus Auktionen bei Richter und Kafitz

 

 

Künstlerprofil Julius Bissier

Das Künstlerprofil Julius Bissier enthält wichtige Informationen zu Person und Werk von Julius Bissier.

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Julius Bissier.