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Max Slevogt
Max Slevogt wurde im Jahr 1868 in Landshut geboren. Nach seiner Gymnasialzeit in Würzburg zog die Familie 1884 nach München, wo Max Slevogt an der Münchner Akademie bei Wilhelm von Diez studierte. Nach einem Paris-Aufenthalt und einer Italien-Reise Anfang der 1890er Jahre stellte der Maler im Jahr 1892 erstmals im Kunstverein München fünf Bilder aus. Seit der Mitte der 1890er Jahre arbeitet Slevogt als Illustrator für die "Jugend". 1895 erhielt er mit seiner als provokant empfundenen "Danae" schlechte Kritiken. Nach seiner Heirat mit der aus Neukastel in der Pfalz stammenden Antonie Finkler im Jahr 1898 entschließt sich Max Slevogt, München zu verlassen. Nach einem längeren Aufenthalt in Frankfurt 1900/1901 zieht der Maler Ende des Jahres 1901 nach Berlin. Hier gehörte Slevogt zusammen mit Max Liebermann und Lovis Corint zu dem "Dreigestin des deutschen Impressionismus". Beeinflußt von den französischen Impressionisten, gewinnt das Licht in seinen Gemälden an Bedeutung. Beispielhaft sei das "Trabrennen" von 1907 als impressionistisches Werk hervorgehoben. Neben Licht und Helligkeit wird in der Momentaufnahme des Pferderennens der Aspekt des flüchtigen Augenblicks in Szene gesetzt. Slevogts Reise nach Ägypten 1913/14 führt zu zahlreichen lichtdurchfluteten Impessions-Gemälden, die heute überwiegend in den Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden zu besichtigen sind. Neben Landschafts- und Gesellschafts-Motiven beschäftigte den Maler, der im Krieg als Kriegsmaler in der Bayerischen Armee diente, seit 1915 die Porträtmalerei. 1917 erhielt Max Slevogt eine Meisterklasse in der Hochschue der Bildenden Künste in Berlin. Mehr und mehr zieht es den Maler jedoch in die Pfalz, wo er vor dem Krieg bereits das Gut Neukastel gekauft hatte. Sein Landsitz in der Pfalz wird zu einem Sujet-Schwerpunkt seines Spät-Werkes. 1932 stibt Slevogt in Neukastel.
Lit.:Thieme/Becker, Bd. 31, S. 131f; Irmgard Wirth, Berliner Malerei im 19. Jahrhundert, S. 499ff.
Das Künstlerprofil Max Slevogt enthält wichtige Informationen zu Person und Werk von Eugen Bracht.
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