Hans Purrmann Gemälde

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Hans Purrmann: Speyer 1880 - 1966 Basel

Die künstlerische Laufbahn Hans Purrmanns beginnt um 1900. Nach zwei Semestern in Karlsruhe beginnt Purrmann sein Studium an der Münchner Akademie der Künste. Er besucht die Zeichenklasse bei Hackl und wird in der Malklasse Schüler von Franz von Stuck. 1905 zieht Hans Purrmann in die Kunst-Metropole Paris. Hier verkehrt er mit Henri Matisse, Pablo Picasso und anderen internationalen Größen der Malerei, die Einfluß auf sein Schaffen nehmen. Nach seiner Herat mit Mathilde Vollmoeller im Jahr 1912 und der Geburt seiner Kinder 1914 und 1916 zieht Hans Purrmann 1916 mit seiner Familie nach Berlin. 1927 hat Purrmann seine erste große Einzelausstellung in der Pfalzgalerie Kaiserslautern. Ende 1932 folgen die ersten politischen Anfeindungen gegen Purrmanns Kunst. Er verläßt Deutschland und übernimmt 1935 die Leitung der Villa Romana in Florenz. Nach der Besetzung von Florenz flieht Purrmann in die Schweiz, nach Montagnola. Nach dem Krieg erlangt sein Werk große Anerkennung. Im Jahr 1966 stirbt Hans Purrmann in Basel.
Das Gesamtwerk Purrmanns umfaßt etwa 1500 Ölgemälde, darüber hinaus zahlreiche Aquarelle, Skizzen, Studien und ca. 130 Druckgraphiken. Purrmann malt Landschaften, Interieurs, Stilleben und Porträts.
Zu den frühen Gemälden Purrmanns zählen Bilder aus Speyer, zum Beispiel "Wochenmarkt" (1903). Entscheidend für die künstlerische Entwicklung Hans Purrmanns war seine Übersiedlung nach Paris. Besonders die Bekanntschaft mit Henri Matisse sowie Bracque, Derain, Picasso und Cézanne brachte ihm Bestätigung in seiner Neigung zum Kolorismus. Farbe und  Komposition bestimmen die Bilder Purrmanns. "Ich suchte farbig zu sein", sagt Purrmann im Vorwort zu seiner Schrift "Landschaft und Stilleben" (1961), "ohne mich von dem überwältigenden Licht des Himmels oder der Natur zu allzu hellen Farben hinreißen zu lassen." (Armbruster S., "Ich suchte farbig zu sein", in: AZ Mainz, 18.4. 1980, S. 17). Der impressionistische Anklang in den frühen Arbeiten Purrmanns wird in den 1950er Jahren zunehmend von einer Betonung der Farbflächen abgelöst.

Vgl.: Wilhelm Weber, Zum Leben und Werk des Malers Hans Purrmann, in: Hans Purrmann zum 100. Geburtstag. Ausstellungskatalog d. Mittelrhein. Landesmus. Mainz, 1980)

Künstlerprofil Hans Purrmann

Das Künstlerprofil enthält wichtige Informationen zu Person und Werk von Hans Purrmann.

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Hans Purrmann Werkbeispiele

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