Emil Orlik

Emil Orlik: Prag 1870 - 1932 Berlin.
Emil Orlik wurde am 21. 07. 1870 in Prag geboren. Seine künstlerische Ausbildung begann er als Schüler von W. Lindenschmit, H. Knirr und J. L. Raab in München. 1898 unternahm er eine Studienreise nach England. Ab 1900 genoß er die Förderung der Familie des Bankiers Max von Gomperz, die es ihm ermöglichte, in Japan den Farbenholzschnitt zu erlernen. 1903 /1904 lebte Orlik in Wien. 1905 zog Emil Orlik nach Berlin, um dort eine Professur an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums anzunehmen. Er lehrte in Berlin bis 1932. Zwischenzeitlich führten ihn Reisen nach Ägypten (1911), Nubien, China, Korea, Japan, Sibirien sowie Nordamerika (1924). 
Orlik malt überwiegend Bildnisse, Stilleben und Ortsansichten. Zum Schwerpunkt seines Schaffens entwickelte sich, besonders beeinflußt durch seine Japan-Aufenthalte, die Graphik. Die Motive seiner Graphik fand er außer auf Reisen in der Welt des Theaters sowie in Begegnungen mit Dichtern und anderen Persönlichkeiten. Orliks graphisches Werk umfaßt Radierungen, Holzschnitte und Lithographien. Besonders zahlreich sind Radierungen von Köpfen, etwa Schauspielern, Zuschauern und Musikern wie Bach, Beethoven und Furtwängler. In Hoz geschnitten existieren Kopfdarstellungen von F. Hodler, Jos. Hoffmann, Kolo Moser und anderen. Zu erwähnen sind Orliks zahlreiche Entwürfe zu Buch- und Bühnenkunst, Tapeten, Plakaten und handbedruckten Stoffen.

Vgl.: Thieme/Becker, Bd. 25/26, S. 51f.

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