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SU-502 Prunkkonsoluhr aus Kloster Banz 18. Jahrhundert
12000 Euro
Auktion vom 21.3.2009
Eckiges Messing-Uhrwerk, Schlag auf Glocke, Pendel und Schlüssel fehlen, überholungsbedürftig. Großes, reich dekoriertes Holzgehäuse, zweiseitig verglast, aufwendig beschnitzt, gold gefaßt. 18. Jahrhundert.
Das prunkvolle Gehäuse steht auf vier volutierten Beinen, die jeweils auf einem Volutenabsatz plastische Vasen tragen. Zentral, von Prunklunetteumrahmt, weißes Zifferblatt mit römischer Stundenskala und arabischer Minuterie. Zwei Aufzüge. Baldachinförmige Bekrönung des Gehäuses mit reichem plastischem Figurenbesatz: Bekrönend auf einer Erdkugel sitzend ein Paar, wohl Adam und Eva symbolisierend. Das Paar umgeben von vier Personifikationen der damals bekannten Erdkontinente: Europa, Afrika, Asien, Amerika. Die beiden vorderen Figuren stützen sich auf Sockel mit christlichen Anker-Symbolen. Der linke Sockel zeigt die Legende "4 Biz". Dazugehörig große Wand-Hängekonsole mit Akanthusschnitzwerk und Eierstabverzierung, partiell geschwärzt und vergoldet. Gesamthöhe ca. 130 x 65 x 32 cm.
Die Prunkuhr stammt ehemals aus Kloster Banz bei Bad Staffelstein in Oberfranken und gelangte im Zuge der Säkularisation in das Eigentum der heutigenBesitzerfamilie. Die Provenienz ist lückenlos über sechs Generationen nachvollziehbar. Zwischen 1803 und 1808 erhielt der Banzer Amtmann Benedikt Geiger (Neunkirchen a. Br. 1768 - 1819 Gräfenberg ; siehe Abbildung) die Uhr und vererbte sie in der Familie. Geiger war bis 1808 in Banz tätig, bevor er Landrichter in Gräfenberg wurde.







