GE4136 Julius  Seyler, Die  Diessener  Landstraße  mit  Ochsengespann
GE4136 Julius Seyler, Die Diessener Landstraße mit Ochsengespann

GE4136 Julius Seyler, Die Diessener Landstraße mit Ochsengespann

1200 Euro (verkauft)

Auktion vom 13.8.2011

Julius Seyler: München 1873-1955. Maler von Landschaften und Tiermotiven, Darstellungen des arbeitenden Volkes auf dem Lande, von Meer und Küste sowie der Welt der nordamerikanischen Indianer. Vertreten in zahlreichen Museen.

Seit 1882 Studium an der Münchner Akademie, zunächst bei Julius Diez , danach bei Ludwig von Herterich und Heinrich von Zügel. In der Motivwelt Julius Seylers wie in seiner pleinairistischen Landschafts-Erfassung wird der Einfluß von Zügels deutlich. Ihm geht es um die malerische Übersetzung der Atmosphäre der Natur in einer Landschaft. Das Ganze, das Kosmische (Kroll B., S. 14), soll in seinen Gemälden spürbar werden. Typisch für die Malerei von Julius Seyler, der sich als "Freilichtmaler" sieht, ist die extreme Reduktion der ihn umgebenden, gesehenen Natur auf Farb- und Licht-Werte.

Motiv: Die im Sommerlicht liegende Diessener Landstrasse,über die ein Ochsengespann einen Karren zieht. Im linken Bildbereich Erntearbeiter auf dem Feld.

Öl auf Karton, unten rechts signiert "J. Seyler", 69 x 99 cm, gerahmt.

Lit.: Thieme/Becker, Bd. 30, S. 554; B. Kroll, Julius Seyler , Berlin 1940.

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