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SK3023 Anton Lußmann, Schreck beim Bade
1000 Euro (verkauft)
Auktion vom 12.2.2011
Anton Lussmann (geboren in Frankfurt am Main 1864, gestorben 1928), der am Städel´schen Institut und in Berlin studierte, ist am internationalen Kunstmarkt nur selten vertreten, obgleich er in seiner Heimatstadt Frankfurt renommierte und bedeutende Werke hinterlassen hat: Nischenfiguren am Rathaus, Marmorgruppen, Grabdenkmäler und Porträtbüsten. Aus dem Jahr 1907 ist ein Tierbrunnen belegt, den Anton Lussmann für die Jugendstilstadt Darmstadt gefertigt hat. In der Literatur ist die Marmorfigur eines "badenden Mädchens" erwähnt, das mit der hier offerierten Figur identisch sein könnte. Vorliegender in Marmor gearbeiteter Akt impliziert eine Pointe, indemder Künstler einen gegenüber der Figur überdimensionierten Flußkrebs aus Bronze aus dem imaginären Wasserspiegel den Felsensockel emporkriechen lässt, auf dem seine Badende sitzt. Er hält den Moment fest, in dem das Mädchen das Tier entdeckt und mit bangem Blick nach unten die Beine anzieht,um dem Krebs auszuweichen.
Am Felsensockel rückseitig signiert und datiert "A. Lussmann fec. 1900", Höhe: 60 cm.
Lit.: Thieme/Becker Bd. 23, S. 478; Benezit Bd.8, S. 879.







